Die Frage aller Fragen: Was kostet eine Website? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Damit Sie nicht raten müssen, habe ich im Oktober 2026 die veröffentlichten Preislisten von 20 Webdesignern und Agenturen in Deutschland ausgewertet — und zeige Ihnen, wovon der Preis abhängt und was Sie für Ihr Budget erwarten können.
Was bestimmt den Preis?
Drei Faktoren entscheiden über die Kosten:
1. Umfang (Seitenanzahl)
Je mehr Seiten, desto mehr Arbeit. Eine Visitenkarten-Website mit 5 Seiten (Start, Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum) kostet weniger als ein Projekt mit 15 Unterseiten, Blog und Portfolio.
2. Funktionen
Ein einfaches Kontaktformular ist schnell eingebaut. Ein Buchungssystem, ein Online-Shop oder eine Mehrsprachigkeit erhöhen den Aufwand deutlich.
3. Design-Anspruch
Ein sauberes, professionelles Design auf Basis bewährter Muster ist effizienter zu erstellen als ein komplett individuelles Design mit aufwendigen Animationen und Spezialeffekten.
Was Websites in Deutschland kosten
Ich habe die Festpreise auf den Preisseiten von 11 Freelancern und 9 Agenturen aus ganz Deutschland verglichen — jeweils das kleinste Paket mit mindestens drei Seiten und, wo vorhanden, ein größeres Paket. Der mittlere Preis (umgerechnet auf netto) im Vergleich zu meinen Preisen:
Kleine Website (ca. 3 bis 8 Seiten)
- Freelancer1.290 €
- Agenturen2.500 €
- Bei mir (5–7 Seiten)ab 1.200 €
Größere Website (10 bis 15 Seiten)
- Freelancer2.500 €
- Agenturen3.900 €
- Bei mir (8–15 Seiten)ab 2.000 €
Median der veröffentlichten Netto-Preise von 11 Freelancern und 9 Agenturen (größere Website: 10 und 7 Angebote), eigene Erhebung Oktober 2026. Meine Preise sind Endpreise ohne Umsatzsteuer.
Die Spanne ist groß: Für eine kleine Website reichten die Angebote von unter 300 bis 8.000 Euro. Die mittlere Hälfte lag bei Freelancern zwischen rund 980 und 1.650 Euro, bei Agenturen zwischen rund 1.290 und 3.000 Euro.
Eigene Erhebung, 9. Oktober 2026: Preise von den Preisseiten der Anbieter, Bruttopreise auf netto umgerechnet; größere Websites bei Agenturen nur 7 Angebote. Die Auswahl ist nicht repräsentativ — Anbieter, die keine Preise veröffentlichen, fehlen. Meine Preise sind Endpreise: Als Kleinunternehmer berechne ich keine Umsatzsteuer.
Meine Einstiegspreise liegen also unter dem mittleren Preis der verglichenen Anbieter — und alle Grundlagen aus dem nächsten Abschnitt sind inklusive. Alle Pakete finden Sie auf meiner Preisseite.
Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern was Sie dafür bekommen — fragen Sie nach konkreten Referenzen und vergleichen Sie den Leistungsumfang.
Was gehört in den Preis?
Bei seriösen Webentwicklern sind diese Grundlagen im Preis enthalten:
- Responsive Design — funktioniert auf Smartphone, Tablet und Desktop
- SSL-Verschlüsselung — HTTPS für sichere Verbindungen
- DSGVO-Grundlagen — Impressum, Datenschutzerklärung, Datenschutzhinweis
- SEO-Grundoptimierung — Seitentitel, Beschreibungen, saubere Seitenstruktur, kurze Ladezeit
- Solide Barrierefreiheit — ausreichende Farbkontraste, Bedienung per Tastatur, Bildbeschreibungen
Eine umfassende SEO-Strategie oder ein vollständiges Barrierefreiheits-Gutachten sind dagegen legitim als eigene Leistung. Bei mir sind alle fünf Grundlagen in jedem Paket enthalten — ohne Aufpreis.
Der Vergleich: Baukasten vs. Profi
Auf den ersten Blick wirken Baukästen günstiger. Rechnen wir über 3 Jahre:
- Baukasten zum Selbstbauen (Wix, Jimdo, IONOS): ca. 11 bis 50 Euro monatlich = ca. 400 bis 1.800 Euro — Bauen, Pflegen und Datenschutz-Einstellungen übernehmen Sie selbst.
- Baukasten bauen lassen (z. B. IONOS, 3 Seiten): 199 Euro Einrichtung + 45 Euro monatlich = 1.819 Euro (inkl. MwSt.) — die Website läuft beim Anbieter im Abo.
- Bei mir (Einführungsangebot, 5 bis 7 Seiten): 500 Euro + 30 Euro monatlich = 1.580 Euro — mit Hosting, Domain, Sicherheitsupdates und täglichen Backups. Die Website gehört Ihnen.
Sobald Sie die Arbeit nicht selbst machen wollen, kostet der Baukasten also etwa gleich viel — und Sie bekommen bei mir mehr Seiten, ein individuelles Design und eine Website, die Sie jederzeit mitnehmen können.
Laufende Kosten: Hosting und Wartung
Nach der Erstellung fallen laufende Kosten an:
- Hosting: ab ca. 5 Euro pro Monat (bei deutschen Anbietern)
- Domain: ca. 5 bis 15 Euro pro Jahr
- Wartungsvertrag (optional): bei den verglichenen Anbietern im günstigsten Paket meist 39 bis 50 Euro pro Monat, einzelne Angebote bis 129 Euro
Bei mir beginnt die Betreuung bei 30 Euro im Monat — Hosting, Domain, Sicherheitsupdates und Überwachung inklusive. Fragen Sie bei jedem Angebot genau nach, was enthalten ist — und ob Sie das alles brauchen. Wenn Sie keinen Wartungsvertrag möchten, können Sie Ihre Website auch selbst hosten.
Steuerlich absetzbar
Für Selbstständige und Unternehmer ist die Website eine Betriebsausgabe: Hosting und Wartung setzen Sie sofort ab, die Erstellung wird in der Regel über drei Jahre abgeschrieben. Wie viel Sie dadurch sparen, hängt von Ihrem Steuersatz ab — die Einzelheiten klärt Ihre Steuerberatung.
Woran erkennen Sie seriöse Angebote?
Achten Sie auf diese Punkte:
- Festpreis — Kein Stundensatz-Risiko, Sie wissen vorher, was es kostet
- Klar definierter Umfang — Welche Seiten, welche Funktionen, wie viele Änderungsrunden
- Keine versteckten Kosten — DSGVO, SEO-Grundlagen und SSL sind inklusive, nicht extra
- Referenzen — Zeigt der Entwickler echte Projekte, die Sie prüfen können?
- Technik — Eine moderne, schlanke Technik statt einer WordPress-Installation, die niemand aktualisiert
Der nächste Schritt
Auf meiner Preisseite finden Sie alle Pakete mit Festpreisen. Wenn Sie unsicher sind, was Sie brauchen, lassen Sie Ihre aktuelle Website kostenlos analysieren — dann wissen Sie genau, wo Sie stehen und welcher Umfang für Ihr Projekt sinnvoll ist.